Wilddogs schlagen Engineers

In ihrem vorletzten Heimspiel des KIT SC mussten die Engineers ihre vierte Niederlage in dieser Saison hinnehmen. In der ersten Halbzeit präsentierten sich im Uni-Stadion beide Mannschaften ebenbürtig, auch wenn die Gäste einen deutlich besseren Start erwischten. Nach der Pause spielten die zwei Kontrahenten weiterhin auf dem gleichen Level, doch es waren die Wilddogs die im letzten Viertel mehr Biss zeigten und mit 20:34 ihren nächsten Sieg einfuhren.

Schlechter Start der Engineers

Den Coin Toss konnten die Karlsruher für sich entscheiden und nahmen den Kickoff an. Unglücklicherweise wurde der Return durch einen Gegenspieler gefumblet und die Wilddogs sammelten das Spielgerät in gegnerischen Redzone auf. Die Pforzheim Wilddogs verwerteten diese große Möglichkeit durch einen Touchdown und lagen prompt mit 0:6 in Führung. Der Extrapunkt ging daneben. Aus dem ersten Offense-Drive konnten die Engineers durch kurze Pässe und Läufe einige First Downs erarbeiten. Das genügte jedoch nicht für die ersten Punkten und man war gezwungen die Punt-Unit rauszuschicken. Von der eigenen 5 Yard-Line begannen die Pforzheimer ihren Angriffsversuch. Solide bewegte Pforzheim sich über das Feld. Mit dem nächsten Big Play entstand der zweite Touchdown. Einen 55-Yard Screen Pass auf den gegnerischen Running Back konnte niemand stoppen. Der Kick nach dem Touchdown wurde dieses Mal verwandelt und der neue Spielstand betrug 0:13.

Die Engineers mussten endlich mal eine Reaktion zeigen. Nach erneutem Ballbesitz waren die Angriffsreihen durch gute Läufe von Running Back Cató Zoua endlich in der Lage in die gegnerische Hälfte einzudringen und beendeten den Drive mit einem Field Goal. Die Defense von Falco Böllhoff ließ der Wilddogs-Offense keine Möglichkeit zu punkten und stoppte mit einem ,,Turnover-on-Downs“ gekonnt die Angriffsversuche. Schnell antworteten die Engineers: Quarterback Jonas Lohmann konnte den weiten Pass durch die Mitte an Wide Receiver Tobias Gawlitza anbringen, der seinen Gegenspielern in die Endzone entkam. Dank dem Extrapunkt war man mit 10:13 wieder an Pforzheim dran.

Die Pforzheimer versuchten es ebenfalls mit einem weiten Pass durch die Mitte. Doch Cornerback Julius Csernalabics schnappte sich den Ball zu seiner ersten Interception und sorgte für den nächsten Turnover. Da in der zweiten Hälfte nur noch einige Sekunden verblieben und die Engineers sich nur an der gegnerischen 40-Yard-Line befand, entschied man sich für ein Field Goal. Kicker Jonas Lohmann verwandelte den weiten Versuch zum 13:13-Ausgleich.

Zweite Hälfte lange ohne Scores

Zur zweiten Hälfte stießen die Wilddogs an. Die Defense von Falco Böllhoff konnte weiterhin die Pass- und Laufversuche der Pforzheimer stoppen. Um dem KIT SC eine schlechtere Feldposition zu geben, entschied sich Pforzheim den Ball zu punten. Die Offensive der Karlsruher fand besser in die zweite Hälfte rein und befand sich mit der Zeit in der gegnerischen Hälfte. Bei einem vierten Versuch schickte man wieder die Field Goal-Unit auf den Platz. Das Field Goal wurde dennoch von den Wilddogs geblockt und es blieb beim 13:13. Die Engineers-Defense ließ sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen und stoppte immer wieder die Spielzüge von Pforzheim. Die Engineers-Offense fand immer wieder die gegnerische Hälfte, doch der Touchdown blieb aus. Von der gegnerischen 38-Yard-Line musste das Field-Goal her, welches aber aufs Neue nicht verwertet werden konnte.

Nach dem punktelosen Quarter kam die Offense der Wilddogs aufs Feld. Im Vergleich zu vorher fanden sie ein Mittel, um die KIT SC-Defense zu durchbrechen. Aus 35 Yards erlief der Running Back der Pforzheimer den Touchdown. Neuer Spielstand: 13:20. Während die Engineers im nächsten Drive punten mussten, marschierten die Pforzheimer weiter mit Läufen und nahmen sehr viel Zeit von der Uhr. Die Läufe liefen bei den Gästen weiterhin solide und erbrachten den Touchdown zum 13:27, dank getroffenem Extrapunkt. Die Offense gab nichtsdestotrotz nicht auf. In der Vergangenheit hat man schon bewiesen, dass man in der Lage war einen Rückstand aufzuholen. Mit dem Touchdown-Pass auf Wide Receiver Filipp Kloy zeigten die Engineers wiederholt ein Lebenszeichen. Der Rückstand betrug nur noch 20:27. Innerhalb der letzten 2 Minuten war ein erfolgreicher Onside-Kick nötig um das Match zu drehen. Glücken konnte der Onside-Kick leider nicht und die Wilddogs durften kurz vor Ende nochmal einen Drive starten. Mit dem fünften Touchdown durch einen Lauf machten die Pforzheimer den Sack zu und beendeten die Partie mit 20:34.

Am 21.07 empfangen die Pforzheim Wilddogs die Heilbronn Salt Miners. Der KIT SC reist am selben Tag nach Stuttgart, um gegen die Silver Arrows anzutreten.

Die KIT SC Engineers bedanken sich bei den Pforzheim Wilddogs für das gute und faire Spiel und wünschen ihnen für den weiteren Saisonverlauf viel Erfolg.

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