Unser Gegner: Die Holzgerlingen Twister

Am kommenden Sonntag sind die Engineers zu ihrem zweiten Saisonspiel bei den Holzgerlingen Twister zu Gast. Dort gilt es nach dem überzeugenden Saisonauftakt gegen die Pforzheim Wilddogs nur nicht übermütig zu werden und mit einer konzentrierten Leistung auch den zweiten Sieg im zweiten Spiel einzufahren.

Die Twister erlebten im letzten Jahr eine wie erwartet harte Saison. Nach dem Abgang zahlreicher Leistungsträger musste man sich schnell mit der bitteren Realität des Abstiegskampfes anfreunden. Bereits in ihrem ersten Saisonspiel kam die Mannschaft bei den Engineers mit 66:7 unter die Räder. Auch im Rückspiel gab es für die Twister nichts zu holen. Am Ende lautete der Spielstand 48:7 für die Engineers. Nur mit großer Mühe und extrem knapp konnte zum Saisonende der Abstieg in die Oberliga verhindert werden.

Twister wollen 2018 einen Neuanfang schaffen

2018 soll für das Team von Headcoach Jason Olive nun alles anders werden. Mit neuem Trainerteam und auf vielen Schlüsselpositionen verstärkt wollen die Twister in dieser Saison nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Der erste Test vor der Saison gelang: Gegen die Neu-Ulm Spartans aus der Regionalliga Süd gab es Mitte März einen 7:0-Sieg.

Das Spiel gegen die Engineers wird für die Twister ein wichtiger Gradmesser sein, ob die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Neuanfang auch erfüllt werden können. Das und die Chance, sich für die beiden hohen Niederlagen aus dem Vorjahr zu rächen, dürfte Motivation genug für Holzgerlingen sein.

Die Engineers gehen nach ihrem 37:17-Heimsieg gegen Vorjahresmeister Pforzheim mit breiter Brust in ihr erstes Auswärtsspiel. Allerdings hat Headcoach Falco Böllhoff im Vergleich zur Vorwoche einige personelle Ausfälle zu verkraften. Offensiv wird sowohl Wide Receiver Markus Weißer als auch Offensive Guard Henning Etou-Assignon gegen die Twister fehlen. Auf der defensiven Seite treten Cornerback Dominik Pflumm und Safety Lukas Schaffert die Reise nach Holzgerlingen nicht mit an. Dafür rückt Defensive End Nicolai Sinn am Sonntag zurück in die Startformation.

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