U19 mit knappem Sieg gegen Weinheim

Die Jugendmannschaft der KIT SC Engineers hat ihre Negativserie der letzten Wochen beenden können. Nach zwei Niederlagen in Folge gab es am vergangenen Samstag gegen die Weinheim Longhorns einen 7:2-Heimsieg. Bei sehr sommerlichen Temperaturen war es am Ende auch der extrem kleine Kader der Weinheimer, der den Unterschied in dem engen Spiel ausmachte.

Der Defensive der Engineers gelang ein sehr guter Start in das Spiel. Cornerback Lennart Kleinhans fing im ersten Quarter einen Pass des Longhorns-Quarterbacks ab. Die Offensive der Grün-Weißen konnte allerdings vorerst keinen Profit aus dem Ballgewinn schlagen. Auch nachdem die Defensive die Weinheimer bei einem vierten Versuch tief in der Hälfte der Gäste gestoppt hatte, konnten sich die Angriffsreihen nicht entscheidend durchsetzen, sodass es vorerst beim 0:0 blieb.

Engineers mit dem entscheidenden Touchdown im zweiten Quarter

Das änderte sich Mitte des zweiten Quarters. Die Offensive der Engineers konnte sich mit einigen guten Läufen von Robyn Hrozny und Jonas Wolf über den Platz arbeiten. Am Ende war es Robyn Hrozny, der den Ball aus kurzer Distanz zum 7:0 in die Endzone beförderte. Mit diesem Ergebnis ging es kurz darauf auch in die Halbzeitpause.

Ab dem dritten Quarter verflachte das Spiel immer mehr. Einzige Chance der Engineers auf weitere Punkte war ein Field-Goal-Versuch, der jedoch nicht verwandelt werden konnte. Die Weinheimer schafften es dagegen, durch einen Safety ihre ersten Punkte zu erzielen und damit auf 2:7 zu verkürzen. Zu mehr reichte es am Ende allerdings nicht, sodass die Engineers das Spiel knapp für sich entscheiden konnten.

Trotz des Sieges gab es am Ende des Tages wenig Lob von Headcoach Simon Saurbier: „Wir waren heute wieder viel zu unkonzentriert. Deswegen haben wir unsere Chancen, wenn sie mal da waren, nicht konsequent genug genutzt. Zwar haben wir mit der Defensive unsere Endzone sauber halten können, dafür waren wir offensiv viel zu ungefährlich. Wir wissen, dass wir das deutlich besser können, aber das reicht nicht. Wir müssen es auch auf dem Platz zeigen.“

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