Unser Gegner: Die Freiburg Sacristans

Nur noch zwei Spiele stehen für die Engineers in dieser Saison an, bevor es in die wohlverdiente Sommerpause geht. Die erste der beiden Auswärtsfahrten führt die Mannschaft am kommenden Sonntag ins Breisgau zu den stark abstiegsbedrohten Freiburg Sacristans.

Das Hinspiel in Karlsruhe war eine mehr als einseitige Angelegenheit. Die Engineers dominierten die Freiburger nach Belieben und fuhren am Ende einen hochverdienten 49:7-Sieg ein. Hinzu kam, dass sich Freiburgs Quarterback und Engineers-Eigengewächs Luca Schler bereits in der ersten Halbzeit schwer verletzte. Schler fehlt seinem Team seitdem, was einer der Gründe für die bisher rabenschwarze Saison der Sacristans ist.

Aus acht Spielen konnten die Breisgauer bisher gerade einmal einen Sieg erringen. Die sieben weiteren Partien waren meist sehr eindeutige Niederlagen, weswegen Freiburg die schlechteste Punktedifferenz in der Liga hat und auf dem letzten Platz der Regionalliga Südwest steht.

Ein Sieg gegen die Engineers wäre entsprechend enorm wichtig, bevor es im letzten Saisonspiel gegen den Abstiegskonkurrenten Heilbronn geht.

Engineers gehen ohne Druck in die Partie

Für die Engineers geht es dagegen in Freiburg nur um die sprichwörtliche goldene Ananas. Nach den beiden Niederlagen gegen die Weinheim hatte sich das Team aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet und spielt seitdem nur noch für Ruhm und Ehre. Allerdings gelang genau unter diesen Umständen zuletzt der überragende 31:14-Heimsieg gegen die Pforzheim Wilddogs.

Daher ist auch am Sonntag kein halbherziger Auftritt der Mannschaft von Headcoach Falco Böllhoff zu erwarten. Denn die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen, dass in den Spielen gegen Weinheim noch gefehlt hatte, scheinen zuletzt zum Team zurückgefunden zu haben.

Die Engineers werden in Freiburg auf ihren Middle Linebacker Ulrich Gnewuch verzichten müssen. In der Offensive werden Quarterback Jonas Lohmann außerdem mit Wide Receiver Markus Weißer und Tight End Phillip Sonntag seine beiden bisher zuverlässigsten Anspielstationen fehlen. Der Einsatz von Wide Receiver Lukas Klima ist weiterhin fragwürdig.

 

Bildquelle: Benedikt Saretz, www.lightandmoments.com

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