Engineers siegreich in Freiburg

Die KIT SC Engineers haben auch ihr Rückspiel bei den Freiburg Sacristans gewinnen können. Nach dem deutlichen 49:7 aus dem Hinspiel gab es am vergangenen Sonntag einen ungefährdeten 35:19-Sieg in Freiburg.

Das von beiden Seiten sehr durchwachsene Spiel lebte vor allem in der zweiten Halbzeit vom verbissenen Kampf der Freiburger. Nachdem die Engineers zwischenzeitlich sehr deutlich mit 33:0 in Führung gelegen waren, konnten die Sacristans ihren Rückstand bis Spielende unter dem großen Jubel ihrer Fans noch deutlich schrumpfen lassen.

Die Engineers starteten offensiv mit wenig Durchschlagskraft und mussten bereits nach wenigen Spielzügen punten. Der von Freiburg fallen gelassene Punt konnte allerdings von Wide Receiver Thomas Thorn tief in der Freiburger Hälfte aufgenommen werden.

Die Offensive konnte sich auch im Anschluss daran nicht entscheidend durchsetzen, sodass der Drive mit einem Field Goal von Jonas Lohmann endete.

Engineers bestrafen Freiburger Fehler

Kurz darauf konnte ein Pass des Freiburger Quarterbacks von Cornerback Pascal Delay abgefangen werden, wodurch die Engineers-Offensive abermals in vielversprechender Feldposition in Ballbesitz kam. Dieses Mal ließen sich die Spieler die Möglichkeit nicht entgehen und Running Back Cató Zoua erhöhte die Führung mit einem 10-Yard-Lauf auf 10:0.

Bei der nächsten Angriffsserie der Freiburger mussten die Sacristans bereits nach drei Versuchen aus der eigenen Endzone punten. Sonderlich weit schaffte es der Ball allerdings nicht und die Offensive der Engineers konnte erneut bereits weit in der gegnerischen Hälfte starten. Am Ende des Drives stand ein weiteres Field Goal von Jonas Lohmann und damit das 13:0 zu Buche.

Bild: Attilio Ferrarese

Freiburg blieb auch danach sehr anfällig für frühe Ballverluste. Linebacker Falco Böllhoff konnte dem Running Back den Ball aus der Hand schlagen, bevor Lukas Grünhaupt ihn aufnahm und erneut in die Hälfte der Sacristans trug. Von dort nahm wieder die Offensive in Person von Cató Zoua das Ruder in die Hand, der abermals aus zehn Yards Entfernung seinen neunzehnten Touchdown der Saison erzielte.

Im zweiten Quarter konnten die Engineers erstmals eine lange Angriffsserie aufziehen und mit einem Touchdown beenden. Nachdem man 65 Yards über den Platz marschiert war, vollendete erneut Cató Zoua zum 26:0.

Erstes Lebenszeichen der Sacristans noch vor der Pause

Vor der Pause bediente Quarterback Jonas Lohmann noch einmal seinen Wide Receiver Thomas Thorn in der Endzone, der damit das 33:0 erzielte. Danach konnten auch die Freiburger die ersten Punkte auf das Scoreboard bringen. Aushilfs-Quarterback Dennis Oppermann fand mit einem weiten Pass über die rechte Seite einen seiner Receiver, der von dort allen Verteidigern enteilte und die Endzone fand.

Nach der Pause rotierten die Engineers auf allen Positionen durch und unterbrachen damit ihren eigenen Spielfluss. Die Folge war, dass die Offensive in der zweiten Halbzeit trotz einiger hervorragender Gelegenheiten keine Punkte mehr machte. Stattdessen war es die Defensive, die mit einem Safety die ersten Punkte der zweiten Halbzeit und damit das 35:6 erzielte.

Engineers in der zweiten Halbzeit zu ungefährlich

Die Sacristans ließen sich in der Folge trotzdem nicht hängen und belohnten sich kurz darauf selbst für ihren Kampfgeist. Nach einem langen Drive war es erneut Dennis Oppermann, der den Ball aus kurzer Distanz selbst über die Goalline trug.

Den Schlusspunkt der Partie setzte dann die Freiburger Defensive. Ein Pass von Backup-Quarterback Paul Bäcker landete in den Armen eines Verteidigers, der den Ball anschließend 70 Yards zum 35:19 Endstand zurücktrug.

Die Freiburger haben bei ihrem Saisonabschluss am 20. August zu Hause gegen die Heilbronn Miners eine letzte Chance, den Tabellenkeller zu verlassen. Die Engineers haben dagegen den dritten Platz bereits sicher und beenden ihre Saison am 12. August in Heilbronn.

Die KIT SC Engineers bedanken sich bei den Freiburg Sacristans für das gute und faire Spiel und wünschen ihnen für ihren Saisonabschluss viel Erfolg.

 

Bilder: Attilio Ferrarese

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